Ich wollt‘, ich wär‘ ein Huhn…
… ich hätt‘ nicht viel zu tun, ich legte vormittags ein Ei und abends wär‘ ich frei. Das war 1936. Die Hühner von damals hätten heute wohl wenig Freude. Auf 800 cm2 wäre dazu kaum Platz – etwa 1 A4-Blatt und eine Postkarte. Auch der Ausblick zum Hühnerhimmel kann nicht trösten: Fenster sind erst seit 2002 in neugebauten Ställen vorgeschrieben. Und statt Getreide und Würmchen zu picken wird ihnen Altöl vorgesetzt. Nach 12 bis 15 Monaten Massentierhaltung werden sie als Suppenhuhn für 1,99 in der Tiefkühltruhe verramscht. Oder sie landen gleich in der Tierkörperverwertung. Ein freudloses Leben und ein trostloser Tod. Weiterlesen
Ich wollt, ich wär ein Huhn