Der Genosse drohte: „Herr Pfarrer, kümmern Sie sich in der Kirche um Ihre Religion und stellen nicht die Politik der Partei– und Staatsführung in Frage. Konzentrieren Sie sich in Ihrer Kirche auf das Beten. Für die sozialistische Gesellschaftsordnung sind wir zuständig. Dann werden wir uns besser verstehen und Sie bekommen auch Material für Ihr Kirchendach.“ Nicht nur der Pfarrer bekam das zu hören. Auch Gemeindemitgliedern wurde immer wieder vorgeworfen, sie mißbrauchten ihren Glauben, wenn sie sich einmischten. Doch Beten und im Namen Jesu zusammen sein beschränkt sich nicht auf eine Stunde am Sonntag Morgen.
Jugendliche trugen den Aufnäher „Schwerter zu Pflugscharen“ am Ärmel und lösten in der Schule Diskussionen aus. Weiterlesen
Zwei oder drei in Jesu Namen